Realität und Vitrualität

Remake-Warnung

Wann ist denn endlich Schluss?

Logo für Remake-BeiträgeJaja, die amerikanische Filmindustrie kann alles besser und es ist mal wieder Zeit, darauf hinzuweisen.

Der koreanische Thriller Oldboy von 2003 gehört zu den großen Meisterwerken dieses Jahrzehnts und wird mit Lob und Preis überschüttet. Meiner Meinung nach zurecht.

Wie bei allen halbwegs erfolgreichen asiatischen Filmen lässt auch ein US-Remake nicht lange auf sich warten. Doch dieses mal waren die Inder schneller: Zinda – Ein gestohlenes Leben ist das entsprechende Bollywood-Pendant, allerdings ohne den sonst überall auftauchenden Shahrukh Khan. Ich nehme mal an, dass Zinda dann auch ohne Tanz-, Gesangseinlagen und im Abendkleid Basketball spielende Modells auskommt.

Aber das interessiert Hollywood nicht die Bohne, schließlich sieht man sich als Filmideenvermarktungsmonopolist und alles, was nicht aus den eigenen Studios kommt, ist eh nicht gut genug umgesetzt. Da muss dann schon ein Steven Spielberg und ein Will Smith ran, um die aufrüttelnde Rachegeschichte des 15 Jahre lang Eingesperrten adäquat umzusetzen.

Toll.


[Rec] unter Quarantäne

Der spanische Zombieschocker [Rec] hat noch nicht mal ein Jahr auf dem Buckel und bei uns wird er vermutlich auch erst im November erscheinen, da steht auch schon das obligatorische US-Remake in den Startlöchern.

Quarantine erzählt im Grunde die selbe Geschichte um eine Fernsehreporterin inkl. Kameramann, die eine Feuerwehreinheit begleiten will. Ein Einsatz in einem Mehrfamilienhaus birgt dann aber ganz andere Gefahren als Feuer in sich.

Blair Witch Projekt hat den Stein ins Rollen gebracht, Cloverfield hat ihn gekonnt aufgegriffen. Im Dokumentarfilm-Stil hatten beide Filme ihre Konzepte spannend umgesetzt. Nun ist der Zombiefilm dran und die Rückmeldungen über [Rec] von diversen Filmfesten waren bislang recht positiv. Man darf also gespannt sein. Auf das Original zumindest ;-) .


Sci-Fi-Remakes oder: Watch the (Movie)Stars

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich über kommende Horror-Remakes geschrieben, heute sind es die Science-Fiction-Klassiker, die in neuem Gewand für klingelnde Kassen sorgen sollen.

Da wäre etwa einer meiner absoluten Lieblinge: RoboCop.
Wer kennt ihn nicht, den stählernen Rächer, der im futuristischen Detroit City für Ruhe und Ordnung sorgt. Im Jahr 1987 schaffte es Paul Verhoeven, ein mit herber Gesellschaftskritik durchsetztes Action-Meisterwerk zu schaffen, das auch heute immer noch aktuell ist und dessen Franchise durch zahlreiche Produkte über die Jahre hinweg am Leben erhalten wurde. So schaffte es der Film auf 2 Fortsetzungen, dazu eine Reihe Fernsehfilme, eine Fernsehserie und zwei Zeichentrickserien. Warum man das um RoboCop erschaffene Universum nun versucht, neu zu definieren, anstatt am vorhandenen anzuknüpfen ist fraglich, aber über die Notwendigkeit von vielen aktuellen Remakes darf man ohnehin nicht mehr nachdenken. Jedenfalls ist wohl 2010 mit dem Ergebnis der “Bemühungen” zu rechnen.

Das selbe Schicksal erleidet nun auch Frank Herberts Roman Dune – Der Wüstenplanet, der bereits von David Lynch zwar eigenwillig, aber spannend und spektakulär verfilmt wurde. Fürs Fernsehen hatte man bereits 2000 das erste Buch nochmal verfilmt und in dieser Reihe auch gleich die anderen Bücher in bewegten Bildern hinterhergeschoben. Da modernere Effekte einen Film nicht zwangsläufig besser machen und der Wille, die Bücher möglichst 1:1 umzusetzen an einer langweiligen Umsetzung gescheitert sind, ist es nun am bald anlaufenden Remake, das gesunkene Schiff wieder flott zu kriegen.

Dass ein Film eigentlich nicht wirklich alt ist, merkt man daran, dass die Hauptdarsteller immer noch quicklebendig sind und weiter Filme machen. So erhält nun auch Kurt Russels Kultrolle Die Klapperschlange einen neuen Aufguss. Der zwar alternde aber noch nicht alte Kämpe hätte sicher noch eine gute Figur in der Rolle gemacht, aber Snake Plissken wird in Zukunft von jemand anderem verkörpert werden. Wer dann aus New York fliehen wird ist noch unklar, Gerard Butler (bekannt aus 300) jedenfalls hat noch rechtzeitig gemerkt, dass er die enormen Fußstapfen nicht wird ausfüllen können und ist bereits ausgestiegen.

Bereits dieses Jahr wird er es wieder einen Tag geben, an dem die Erde still stehen wird. 1951, zur Zeit des kalten Krieges hat die Geschichte auch noch wunderbar funktioniert: Der Außerirdische Klaatu landet auf der Erde, um die Menschen von den Vorzügen eines Weltfriedens zu überzeugen. Als man jedoch in guter amerikanischer Western-Manier den Fremden erstmal anschießt, bevor man Fragen stellt, steigt ein Roboter aus dem Raumschiff, der fortan die Erde bedroht.
Damals wurde die tolle Geschichte mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger nur mit wenigen Effekten unterstützt, aber Hollywood wäre nicht mehr Hollywood, wenn sie das nicht jetzt nachholen würden. Wie gesagt ist die Story heute nicht mehr ganz so zeitgemäß, aber vielleicht landet Klaatu ja nun im Irak, in Afghanistan oder anderen “Krisengebieten” in denen Uncle Sam derzeit so unterwegs ist. Kurz vor der friedlichen Weihnachtszeit werden wir es genauer wissen.
Interessant übrigens: Der finale Satz “Klaatu Barada Nikto” wurde häufig in anderen Filmen zitiert, unter anderem sollte Bruce Campbell sie 1993 richtig aufsagen, um das Auferstehen der Armee der Finsternis zu verhindern.

Death Race 2000 war ja schon zu seiner Zeit nicht der Reißer. In der Trash-Perle fuhren David Carradine und Sylvester Stallone in einem totalitären Amerika bei einem Autorennen durch die Staaten, das für jeden überfahrenen Fußgänger Punkte spendiert. Harte, mit etwas Gesellschaftskritik versetzte Kost, wie man sie heute nicht mehr drehen dürfte. So wurde das ganze für die neue Fassung entschärft. Der Trailer zeigt Jason Statham als Häftling, der in einem Gefängnis um die Wette fahren und sich dabei mit allerlei Waffengewalt seine Kontrahenten vom Halse schaffen muss. Also wieder mal eine zugunsten der Action und Effekte entschlackte Story.

Bleibt mir wie immer nur zu hoffen, dass sich die Filmindustrie alsbald wieder eines besseren besinnt. Ich wünsche mir lieber mal wieder einen Film mit phantasievollen Außerirdischen und großartigen Raumkämpfen, aber das scheint Star Wars irgendwie für sich allein gepachtet zu haben.


Horror-Remakes oder: Ressurection of the Movie Maniacs

Neulich hatte ich über aktuelle Asia-Remakes aus Amerika geschrieben, heute kommen die dort “einheimischen” Klassiker dran.

Denn nachdem man Ende der 90er und von 2000 an aufwärts so ziemlich jedes halbwegs erfolgreiche Horrorfranchise durch schlechte bis grottenschlechte Fortsetzungen an die Wand gefahren hat, hat der Erfolg des Texas Chainsaw Massacre- und Halloween-Remakes deutlich gemacht, dass man sich wieder auf die “alten Werte” besinnen muss. So sind derzeit diverse Neuverfilmungen geplant, die die Horrorreihen wiederbeleben sollen. Gehen wir also mal der Reihe nach durch:

Mit Rob Zombies Halloween hat ja Michael Myers 2007 seine Wiederauferstehung feiern können. Ein ebenfalls maskierter Kollege steht schon in den Startlöchern: Jason Vorhees, bekannt als Hockeymaske tragender Superzombie vom Crystal Lake. Wer mal bei movie-infos.de nach “Freitag” sucht, bekommt zig Meldungen zum Stand der Neuverfilmung, unter anderem auch, wer den neuen Jason spielen wird. Da drängt sich irgendwie die Frage auf, ob die Produzenten das Original überhaupt gesehen haben, denn in Teil 1 kommt Jason noch gar nicht vor. Seine Mutter treibt dort nämlich noch mordend ihr Unwesen, wie wir auch spätestens seit dem ersten Scream wissen. Naja, aber eigentlich ist das auch egal, ist doch der Plot in 8 von 10 Freitag, der 13te-Filmen identisch (Ausnahmen: Teil 1 – Jasons Mutter und Teil 9 – Jason als körperwechselnder Geist).

Ein weiterer unangenehmer Zeitgenosse wurde beinahe in Rekordzeit durch miese Direct-to-DVD-Produktionen totvermarktet. Die Rede ist von Pinhead, dessen nagelgespicktes Haupt man in insgesamt acht Hellraiser-Filmen bewundern durfte. Auch hier versucht man die Kuh noch einmal zu melken, in der Hoffnung, dass sie danach wieder mehr Milch gibt. Ob und wie der Schöpfer der Cenobiten genannten Dämonen – Clive Barker – sich am Remake beteiligen wird, ist noch unklar. Verdient hätte es die Serie jedenfalls, ihr ein würdiges Ende mit einem fulminanten Finale zu bereiten, anstatt sie ihren Leidensweg von neuem beschreiten zu lassen. Der erste Hellraiser-Film ist immer noch eines der besten Werke, die das Genre hervorgebracht hat.

Eine eher lustige Meldung hingegen, die nostalgische Gefühle in mir wach werden ließ, ist die geplante Neuverfilmung des Trash-Klassikers Angriff der Killertomaten, der es immerhin auf zwei Sequels und eine Zeichentrickserie geschafft hat. Der Name ist Programm. Ich glaube, ich werde nie die Szene vergessen, in der ein als Tomate getarntes Mitglied der Heldentruppe bei den anderen Tomaten am Lagerfeuer grillt und nach Ketchup verlangt. Urkomisch! Ob ein Remake diese Klasse … darf man bei so einem Trash überhaupt von “Klasse” sprechen? … erreichen wird, ist fraglich.
Interessant übrigens (was ich auch erst bei der Recherche zu diesem Artikel erfahren habe): George Clooney hatte damals im zweiten Teil der Killertomaten mitgespielt. Aber anscheinend hat er wohl kein Interesse, nochmal bei dem Projekt mitzuwirken.

Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft noch bringen wird, schließlich gibt es noch viele weitere Horrorikonen, die man weiter ausschlachten kann. Etwa Freddy Krüger aus der 7-teiligen Nightmare on Elmstreet-Reihe (+ ein Crossover mit Jason) oder etwa den kurzlebigen Wishmaster, mit immerhin vier Filmen.


Shutter – Asia-Remake

Logo für Remake-BeiträgeIm Mai kommt das US-Remake des thailändischen Horrorstreifens Shutter also auch nach Deutschland. Dabei ist selbst die Geschichte des Originals von 2004 nicht sonderlich revolutionär:

Ein Ehepaar überfährt auf der Heimfahrt ein junges Mädchen. In Ermangelung besserer Ideen begehen beide Fahrerflucht, woraufhin sich alsbald seltsame Ereignisse in ihrem Alltag bemerkbar machen. Angefangen bei seltsamen Flecken auf Fotos bis hin zum immer verdrehter werdenden Verstand der Frau. Schnell wird klar was los ist. Das tote Mädchen möchte das Paar auf irgendetwas wichtiges hinweisen …

Irgendwie kommt einem das alles doch sehr bekannt vor. Bereits 2000 hat sich Michelle Pfeifer im Schatten der Wahrheit mit toten Mädchen herumärgern müssen, weil ihr Film-Ehemann Harrison Ford ein düsteres Geheimnis im See versenkt hatte. Auch seltsame Fotos überraschen uns seit The Ring nicht mehr.

Ok, alte Ideen müssen keinen schlechten Film machen und ich kann auch nicht sagen, inwiefern das thailändische Original Qualitäten aufweist, weil ich ihn noch nicht gesehen habe. Aber ich vermute mal stark, dass das amerikanische Remake dazu wieder genauso unnötig sein wird wie das vom ebenfalls aus Thailand stammenden The Eye. Der Original The Eye ist übrigens äußerst empfehlenswert, da hier die Story wirklich spannend verpackt wurde und sich nicht mit billigen Schockeffekten über Wasser halten muss. Wie man es eigentlich von asiatischem Horror gewohnt ist, dringt das Grauen langsam und schleichend zum Zuschauer durch. Hoffen wir, dass sich die Amis irgendwann mal dazu durchringen können, sich wenigstens in der Art der Inszenierung Ideen von Auswärts zu holen, anstatt jegliche auch halbwegs erfolgreiche Idee in ihre Klischees hineinpressen zu müssen.


Die Welle – (Vorsichtige) Remakewarnung

Logo für Remake-BeiträgeHeute startet der Film Die Welle in den Kinos.
Der Film von Dennis Gansel erzählt die Geschichte des Geschichtslehrers Rainer Wenger, der in seiner Gymnasialklasse ein gewagtes Experiment wagt, mit dem er den Schülern demonstrieren will, wie leicht es im Dritten Reich war, aber auch heute noch ist, Massen zu manipulieren. Er gründet die “Welle”, wo Disziplin und Zusammengehörigkeit oberstes Gebot sind. Doch schnell gerät das Experiment außer Kontrolle …

Irgendwie kommt einem die Geschichte doch bekannt vor … und kein Wunder. Der Film basiert auf dem Roman The Wave des US-amerikanischen Schriftstellers Morton Rhue, der auch des öfteren in Schulen gelesen wird.

Eine Literaturverfilmung ist aber noch lange kein Remake. Doch weit weniger bekannt als das Buch ist der gleichnamige “Spielfilm” aus dem Jahr 1981. Spielfilm in Anführungszeichen, da der Film lediglich eine Spielzeit von knapp 45 min. aufweist, was ihn als Lehrfilm fürs Klassenzimmer prädestiniert. Von dem Standpunkt aus ist es nicht so einfach, die deutsche Neuauflage gleich als Remake zu brandmarken. Ob die Macher jedenfalls eher den Film als das Buch zur Grundlage genommen haben, wage ich zu bezweifeln.

Das deutsche Filmangebot hat sich in der Vergangenheit ja nicht gerade mit Ideenreichtum bekleckert (von Ausnahmen wie Wer früher stirbt ist länger tot mal abgesehen). Es bleibt also spannend, ob sich der Film dem doch provokanten Thema auch angemessen annimmt oder es zu einem reißerischen Pseudo-Hollywoodstreifen verwurstet hat, was schon dem eigentlich interessanten Das Experiment den Kragen kostete.


Stoppt das Ideenrecycling!

Ideenrecycling-LogoIn Zeiten, in denen beinahe nur Remakes über die Kinoleinwand flimmern erscheint der Autorenstreik in den USA beinahe wie ein schlechter Witz.

Und trotzdem: Ich behaupte, das Kinoprogramm war noch nie so schlecht wie dieser Tage. Die selben Geschichten, die uns damals in unserer Jugend und unserem jungen Erwachsenenalter noch in Staunen versetzten, werden heute nochmal und nochmal aufgewärmt, mit jungen Gesichtern und Oberweiten bestückt für die schnelle Kasse auf den Markt geworfen. Beginn 2006 hatte ich angefangen, Remakes zu boykottieren, mit dem Ergebnis, dass im Vergleich zu früher nur noch sehr selten ins Kino gehe.

Im Grunde habe ich nichts gegen Remakes an sich. Es kann schon zweckmäßig sein, einen Uraltschinken an die heutige Technik und die heutige Kultur anzupassen. Einer meiner Lieblingsfilme ist auch das Remake von Das Ding aus einer anderen Welt von John Carpenter und bei King Kong war es nach knapp 70 Jahren auch verdient.

Aber was die Studios derzeit treiben ist eine Zumutung für den Cineasten. Filme, die heute noch so aktuell sind wie damals und deren Effekte immer noch sehenswert sind, bedürfen einfach keines Remakes. Wer beispielsweise den Actionfilm Die Klapperschlange kennt, fragt sich, was man daran verbessern oder ändern könnte. Ich hoffe wirklich, dass das Projekt gekippt wird, jemand anderes als Kurt Russel kann ohnehin nicht Snake Plissken werden (der im Übrigen ja auch noch lebt und immer noch fit ist, so dass er auch einen dritten Teil spielen könnte).
Anderes Beispiel ist das 2006 über uns hereinbrechende Omen. Der Teufelsbub ist in der Fassung von 1976 immer noch spannend und zeitgemäß. Wozu also nochmal die selbe Geschichte erzählen?

Gut, ich weiß, dass ich mit einem Boykott die Studiobosse am anderen Ende der Welt überhaupt weniger als ein Nasenpopel bedrücke. Selbst wenn es alle in Deutschland machen würden, wäre es ihnen völlig gleich, da der internationale Markt zählt. Meine Hoffnung ist aber, dass unsere heimischen Kinobosse einlenken werden. Wenn sich der 08/15-Krampf nicht mehr an den Mann oder die Frau bringen lässt, merken sie vielleicht, dass es nicht die Raubkopierer sind, die ihnen die Kinos leer räumen, sondern das schlechte Angebot. Man wird umsteigen müssen und dann erreichen uns vielleicht doch einmal die Perlen auf der großen Leinwand; wirklich wunderschöne Filme, die ja doch immer wieder auftauchen und dann aber leider nur als Videoauswertung klammheimlich irgendwann in der Videothek versauern. Innovative Filme wie A Scanner Darkly oder Prestige hätte ich wirklich gerne im Kino gesehen, ebenso wie asiatische Blockbuster, die im fernen Osten sämtliche Rekorde brechen und an uns hier völlig vorbei driften oder Jahre später vielleicht mal von einem kleinen Vertrieb auf DVD erscheinen.

Diese Lücke nutzen die Studios nämlich aus und produzieren auch schonmal ganz ungeniert Remakes von asiatischen Filmen, die keine 5 Jahre alt sind. Aktuellstes Beispiel: The Departed. Wieviele hier wissen schon, dass es sich bei diesem wegen seiner spannenden Geschichte so hochgelobten Film um ein Remake des chinesischen Infernal Affairs handelt, der in seiner Heimat bereits 2 Sequels erfahren hat? Viel lieber hätte ich das grandiose Original mit Andy Lau als die Wiederverwertung mit Leonardo DiCaprio gesehen.

Da also viele Filme einfach in die Kinos kommen, ohne dass man den Hintergrund kennt, habe ich mich entschlossen, künftig eine Remake-Warnung! rauszugeben. Ihr erkennt sie an dem oben verwendeten Symbol und findet dazu nun eine eigenen Kategorie. ich hoffe, noch mehr Leute zum Boykott zu bringen, damit wir im Kino endlich wieder unterhalten und nicht gelangweilt werden.

Übrigens:
Das Logo habe ich selbst erstellt und veröffentliche es hier unterCreative Commons License. Wer es für ähnliche Remake-Warnungen oder als Hinweis für das Ideenrecycling der Hollywood-Studios verwenden möchte ist herzlich eingeladen. Hier habe ich auch noch eine höher aufgelöste Version.


Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.