Generatoren – Spaß im Internet

Nein, die haben nichts mit Strom zu tun. Oder nur bedingt. Ich rede von den Generatoren, die man so im Internet findet. Kleine Tools und Anwendungen, die einem das [Online-]Leben vereinfachen oder einfach nur Spaß bringen sollen. Der vergangene Artikel handelte von einer solchen Fun-Applikation, aber auch einige ältere Blogeinträge hatten einen Generator zum Inhalt.

Inspiriert von (und böse geklaut bei) Alexander Endls Liste möchte ich daher meine liebsten Generatoren im Netz einmal in einer Auflistung zusammenfassen und gelegentlich aktualisieren:

  • Southpark-Generator
    Erstell Dir Deinen eigenen Southpark-Bewohner
  • HeroMachine
    Aus zig Vorlagen lässt sich ein Superheld nach Maß und Wunsch zusammensetzen. Auch ganz praktisch, wenn für den nächsten Rollenspielcharakter die nötige Malkunst fehlt.
  • Transformers
    Mit wenig Klicks das eigene Gesicht auf einen Transformerchasis bauen. Das Tool macht mehr Spaß als der ganze Film…
  • Anagramm-Generator
    Einfach aber geschickt: Wer sich als Hobby-Robert-Langdon versuchen will, findet hier Anreize.
  • Pornofilm-Generator
    Generiert zwar „nur“ dazugehörige Filmtitel, macht seine Sache dafür aber ganz ausgezeichnet. Was hab ich gelacht …
  • Yearbook Yourself
    Auch wieder Spaß mit Fotos. So würde Dein Bild in einem Jahrbuch zwischen 1950 und heute aussehen.
  • Befunky
    Bietet schnell und einfach diverse Filter, um Fotos zu bearbeiten. Egal ob Comic-Look, Impressionistisch oder Bleistiftskizzen-Stil, es ist für fast jeden Zweck etwas dabei.
  • SeeNow
    Füge dein Gesicht in das einer berühmten Persönlichkeit ein.

Solltet ihr feststellen, dass die eine oder andere Seite down ist, gebt mir bitte Bescheid!

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Einmal jemand anderes sein …

Manchmal sollte man die Arbeit auch malArbeit sein lassen und das Internet auch mal zum Spaß nutzen. Während mich die Mini-Spielchen aber nur bedingt reizen, erfreue ich mich lieber an sogenannten Generatoren. Damit lassen sich zum Beispiel mit Fotos lustige Sachen anstellen. Mit dem Transformerizer habe ich vor einiger Zeit einen solchen vorgestellt.

Nun hat mich kathring in ihrem Fotoblog auf ein neues Spielzeug gestoßen: SeeNow.

Über die einfach zu bedienende Seite lässt sich das eigene Passbild – oder das von jemand anderem ;-) – hochladen und über das Gesicht eines Filmstars, Musikers oder anderer mehr oder weniger berühmter Zeitgenossen legen.

So zum Beispiel:

Die Ergebnisse sind natürlich nicht perfekt, aber dennoch erstaunlich gut gelungen. Ich weiß, irgendwie doof, macht aber trotzdem einen Heidenspaß :-D

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Zeig den Transformer in dir

Auch wenn man über Michael Bays Materialschlachten geteilter Meinung sein kann, haben sich die Leute der Marketingabteilung zum neuen Transformers-Film etwas besonderes einfallen lassen:

Auf der Website kann man sich selbst zum Transfomer machen. Einfach ein Photo hochladen oder live mit der Webcam machen, den Transfomer zusammenbauen und fertig.

Transformers_RobotizeMe_Large_cr

Das Ergebnis lässt sich in voller Größe, als Avatar oder direkt in Facebook speichern.

Ich werd mit jetzt noch ein paar basteln. Viel Spaß damit!

[via Fünf Filmfreunde]

Also doch mal Twitter

Ich gestehe:

Nach zwei kläglich gescheiterten Versuchen mit Pownce und Plurk, mich für Microblogging zu begeistern, wage ich einen weiteren Versuch mit dem Platzhirsch Twitter.

Diesmal gehe ich anders heran:

  • Nicht jedem Twitter-User folgen, der halbwegs interessant klingt (zumindest für den Anfang).
  • Das Rauschen möglichst gering halten
  • Nicht jedem Gespräch folgen.
  • Fazit: Mich nicht stressen lassen

Mit Twitter sollte zumindest der letzte Punkt leichter werden, da man nicht etwa wie Plurk damals eine bestimmte Posting-Frequenz braucht, um Zusatzfeatures freizuschalten.

Der Einstieg hatte mich schonmal geärgert. Twitter scheint immer noch zeitweise recht fehleranfällig. Ich habe knapp 3 Tage gebraucht, bis ich mein Hintergrundbild ändern konnte.

Ansonsten klappt es recht gut und ich hab auch bereits diverse Clients getestet, die das „Arbeiten“ mit Twitter leichter machen sollen.

  • TwitterBar - Damit kann man direkt aus der Adressleiste des Firefox heraus twittern. Sinnvoll dann, wenn man nur Output erzeugen möchte, nicht aber so sehr anderen folgen möchte.
  • TwitterFox - Ebenfalls ein Firefox-Addon. Zeigt Tweets, Replies und Direct Messages getrennt an, was es recht übersichtlich ist. Mehr kann es nicht, reicht aber auch, wenn man noch nicht so vielen Leuten folgt.
  • twhirl - Adobe Air Anwendung, die von der Oberfläche her an Twitterfox erinnert, aber stark erweitert ist mit vielen nützlichen Funktionen. Unterstützt auch andere Dienste wie Friendfeed.
  • Tweetdeck und DestroyTwitter - bieten umfangreiche Funktionen. So kann man viele Kontakte etwa in Gruppen sortieren, um den Überblick zu behalten. Beide bieten weiterhin die Möglichkeit, Links automatisch zu kürzen und Bilder direkt bei twitpic zu posten. Außerdem lassen sich Suchlisten nach besttimmten Wörtern oder Tags generieren.

Die ersten Tage mit Twitter sind ganz gut verlaufen, auch die grundlegenden Befehle habe ich bereits verinnerlicht und verstehe auch die Verwendung von hashtags.

Ein paar Fragen sind aber immer noch offen:
Beispielsweise finde ich Reply-Funktion noch recht unübersichtlich. Bei manchen Twitter-Nutzern bestehen die Beiträge ja fast ausschließlich aus @-Beiträgen. Da ich aber nich sehe, was der andere geschrieben hat, sind diese Beiträge zunächst einmal inhaltslos, da ich den Zusammenhang nicht sehe. Ist also erstmal Rauschen für mich. Es ist mühsam, sich dann bei so einem „Gespräch“ durch alle User zu klicken und zu versuchen, das chronologisch zu sortieren. Außerdem müsste ich, um auch Tweets der Gesprächspartner zu bekommen, diesen folgen, was ich wenigstens zu Anfang noch nicht möchte (erstmal nur Leuten folgen, die ich persönlich kenne).
Gibt es da nicht etwas, das mir solche „Gespräche“ übersichtlich darstellt?

Außerdem habe ich ein seltsamens Phänomen: In meiner Übersicht steht, dass ich 3 Follower hätte, wenn ich aber auf die Übersicht gehe, habe ich nur 2. Betrifft das Phänomen noch jemanden?

Ich habe meine Tweets (ohne Replies) bereits hier im Blog in der rechten Leiste eingebaut. Ihr findet mich aber auch hier bei Twitter direkt. Oder über den kleinen Button bei den anderen Webprofilen ebenfalls in der rechten Leiste.

Also:

Computernutzer habens schwer

Killerspiele, Onlinedurchsuchungen, Vorratsdatenspeicherung und Netzfilter. Der Computer- oder auch Internetnutzer muss schon viel wegstecken können, vor allem, wenn er sich pauschal als Raubkopierer, Terrorist und Kinderschänder brandmarken lassen muss.

Ein wirklich gelungener Artikel vom Spiegel Online bringt es auf den Punkt. Chrisitan Stöckler führt es auf einen Generationskonflikt zurück und hat damit sicherlich nicht unrecht. Absolut lesenswert. So treffsicher hat die aktuellen Entwicklungen im und ums Internet in der Politik schon lange niemand formuliert. Ich hoffe, dass der Artikel auch von den richtigen Stellen gelesen wird. Es wird Zeit, dass nicht mehr „über die Köpfe der Betroffenen hinweg“ regiert wird.

Dabei auch nochmal die Bitte an alle, die die Petition gegen Internetsperren noch nicht unterzeichnet haben: Die Aktion hat bereits über 100.000 Stimmen und stößt nicht auf taube Ohren. Sie ist inzwischen Thema in unzähligen Zeitungsberichten und Fernsehsendungen. Sie hat das Potential und bereits die kritische Masse, etwas zu bewirken. Helft dabei mit.

[via zweipunktnull]

Kleines Update zum Vergleich Flickr / Zooomr

Es ist schon über ein Jahr her, als ich die beiden Bilderdienste verglichen habe. Durch die Anschaffung eines GPS-Loggers hatte ich nun die Gelegenheit, mir besonders die Geotagging-Funktionen nochmals näher anzuschauen.

Flickr:

Flickr hat mich zunächst verwirrt: Die Geo-Informationen wurden zwar übermittelt, die Bilder aber nicht auf der Karte angezeigt. Habe ich dann auf der Seite des Bildes auf Zu meiner Karte hinzufügen geklickt, wurde die korrekte Position aus den Metadaten ausgelesen und als Vorschlag angezeigt. Der Standort konnte dort zusammen mit diversen Einstellungen für die Privatsphäre (wer darf das Bild auf der Karte sehen?) bestätigt werden. Bei vielen Bildern wird das natürlich mit der Zeit zu aufwändig.

Tipp: In den persönlichen Einstellungen gibt es eine Option, die man aktivieren kann, um hochgeladene Bilder automatisch auf die Karte zu bringen, ohne sie ständig von Hand dort positionieren zu müssen. Diese findet ihr unter SieIhr AccountDatenschutz und Berechtigungen. Wenn ihr ein gutes Stück nach unten scrollt, befindet sich die entsprechende Funktion unter der Überschrift Standardeinstellungen für neue Uploads beim Punkt Exif-Standortdaten improtieren. Soweit so gut.

Yahoo verwendet zum Geotagging immer noch sein eigenes Karten- und Bildmaterial. Die Karten sind recht genau (soweitich das für unsere ländliche Gegend beurteilen kann), die Satellitenaufnahmen hingegen immer noch sehr unschön und nicht weit aufgelöst. Bei den untersten zwei Zoomstufen erscheint die Meldung, dass Material nicht verfügbar sein, so dass man weiter herauszoomen muss. Das macht natürlich die Vorzüge von Geotagging zunichte, wenn man nicht auf den Satellitenfotos erkennen kann, wo genau im Dorf oder Wald die Bilder gemacht wurden.

Global gesehen gefällt die Übersicht Meine Karte schon eher. Auf der Weltkarte wird durch mit Zahlen versehene Punkte angezeigt, wo man wieviele Bilder gemacht hat. Mittels Zoom wird die Ansicht weiter ausdifferenziert. Ein Klick auf solch einen Punkt zeigt die geschossenen Bilder in einer Sprechblase an.

Zooomr:

Zooomr kann hier seine Stärke voll ausspielen. Der Punkt Geo neben dem Bild befindet sich in der Liste ganz oben. Ein Klick darauf klappt ein kleines Google-Maps-Fenster auf, wo das Bild mit den von Google gewohnten Ansichten gezeigt wird. Das Bild wird dabei verkleinert in einer Sprechblase angezeigt. Ein kleines „+x“ gibt an, wie viele Bilder noch von dieser Position aus aufgenommen wurden.

Ganz klein und leicht zu übersehen befinden sich über der Karte rechts zwei Buttons. Der Rechte zeigt dabei die Position auf einer größeren Google-Karte an. Andere Bilder aus der Gegend werden gleich mit angezeigt. Feine Sache!

Fazit:

Auch ein Jahr später hat Zooomr im Bereich Geotagging immer noch die Nase vorn. Besonders die schöneren und detaillierteren Satellitenaufnahmen von Google sind das große Plus aber auch die Anzeige der Position direkt neben dem Foto. Kein Wechseln in eine andere Ansicht, wie es bei Flickr der Fall ist.

P.S.:

Speziell auf Geotagging ausgerichtet ist der Dienst locr. Ich habe jetzt nicht das Bedürfnis, diesen Dienst auszuprobieren, wer aber Lust hat, kann sich bei mir bis 01.07.09 melden. Demjenigen überlasse ich gerne meinen 1-Monat-Pro-Account-Gutschein, der bei meinem GPS-Logger dabei war.

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Wofür braucht man GPS-Logger?

Dieser Tage habe ich mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt: Ich habe mir einen GPS-Logger -  oder auch GPS-Recorder genannt – zugelegt.

Im ersten Moment erscheint es sinnlos sich so ein Gerät zu kaufen. Man kann damit nicht (oder nur bedingt) navigieren, es sagt mir nicht wo ich hinfahren soll und hilft mir auch nicht, wenn ich staubedingt eine Ausweichstrecke suchen muss. Daher durfte ich mir in letzter Zeit nicht selten die Frage anhören, warum ich also mein Geld für soetwas ausgebe. Diese beantworte ich gern ;-)

  • Nicht immer habe ich ein Ziel, wenn ich mich draußen bewege. Und manchmal entdecke ich auf meinen Wegen interessante Dinge. Da finde ich es praktisch ein kleines Gerät bei mir zu haben, mit dem ich einfach eine Wegmarke setzen kann und die mir später in einem beliebigen Programm (bspw. Google Earth) zeigt, wo das doch gleich war.
  • Es kann aber auch schön sein, nicht nur einzelne Wegmarken sondern gleich eine ganze Strecke zu haben, die man gegangen oder gefahren ist. Diese Strecke kann ich dann auch anderen zeigen. Ein virtueller Rundflug über seine Urlaubsorte, den man seinen Freunden und Verwandten zeigen kann, das hat schon was und bedarf keines Gerätes, das über 100€ kostet.
  • Im Urlaub (oder auch sonst) mache ich gerne Bilder. Ich vergesse aber häufig, wo das genau war und später tue ich mich dann schwer, bei Flickr oder Zooomr die Orte dann für jedes einzelne Foto wieder zu finden. Das Stichwort hier heißt Geotagging und geht mit der richtigen Software und einem GPS-Logger bedeutend schneller und komfortabler, als alles von Hand zu machen.
  • Das Geotagging hat noch weitere Vorteile, die nicht unbedingt nur mit Urlaub zusammenhängen müssen. Ich denke da beispielsweise an Hilfsorganisationen, die so Fotos von POIs machen und austauschen können. Das Foto selbst kann dann genau sagen, wo es geschossen worden ist und braucht nicht noch große Erklärungen und Beschreibungen. Das kann in Notfällen Zeit sparen und bei der Rekonstruktion von Schadensfällen die Nachforschung erleichtern.
  • Mit einem GPS-Logger kann man außerdem beim OpenStreetMap-Projekt und anderen ähnlich gelagerten Vorhaben mitmachen. Dort kann jeder in einem großen Gemeinschaftsprojekt Kartenmaterial unter freier Lizenz selbst erstellen. cspannagel hat das Prinzip in seinem Blog schön beschrieben und liefert Ideen, wie man damit sogar einen Unterricht gestalten kann.
  • Und zu guter Letzt, wenn man mag, lassen sich viele Geräte per Bluetooth als GPS-Maus verwenden, so dass man den Logger in Verbindung mit einem Handy oder Netbook und passender Software trotzdem zum Navigieren verwenden kann.

GPS-LoggerDiese Anwendungsgebiete verbunden mit einem im Vergleich zu vollwertigen Navigationssystemen sehr geringen Preis haben den Wunsch nach solch einem Gerät bei mir geweckt.

Ich habe mich für den Transystem i-blue 747 A+ entschieden, da der in den Tests (u.a. hier) durch eine hohe Genauigkeit, einen recht großen Speicher und eine lange Akkulaufzeit positiv auffiel. Also habe ich mich heute zu Testzwecken auf mein altes Fahrrad geschwungen und bin ein paar Meter gefahren. Mit der Software bt747 habe ich dann das Auslesen der Daten und das Geotaggen einiger Bilder ausprobiert und ich muss sagen, dass ich von der Qualität der aufgezeichneten Tracks bisher wirklich begeistert bin.

Falls euch die Früchte meiner Mühe interessieren findet ihr hier meine Strecke als html-Datei zum Download, die den Weg wahlweise in Google Maps, OpenStreetMap und anderen Anbietern zeigt. Meine Bilder findet ihr wie üblich unter Flickr und Zoomr. Hier nur mal zwei verlinkte Beispielbilder.

DSC01163.JPGLandschaftsaufnahmen

Das einzige Problem besteht derzeit nur, dass der Logger noch nicht 100% unter Linux läuft. Mit dem Vorgänger i-blue 747 war das kein Problem, doch der Nachfolger ist hier trotz ähnlichem Chipsatz bockiger. Näheres hierzu werdet ihr zu gegebener Zeit in meinem Linux-Tagebuch finden.

Kinoprogramm mit Google

Man kann ja über Google sagen, was man will, aber sie machen wirklich eine Menge und das hat meistens auch Hand und Fuß. Eben habe ich etwa den praktischen Kinoprogrammfinder entdeckt.

Einfach in die Suchleiste „Kino“ und den gewünschten Ort eingeben und schon bekommt man gleich im ersten Eintrag Informationen darüber, was läuft, wie lange die Spieldauer ist (um eventuelle Überlängenzuschläge mit einkalkulieren zu können) und die Altersfreigabe. Auch Kritiken bekommt man in Kurzform angezeigt:

google-kino-1

Google-Suchergebnis zu Kino

Klickt man auf den Link, bekommt man das eigentliche Kinoprogramm angezeigt:

google-kino-21

Das Google-Kinoprogramm

Hier erhält man neben Anschrift und Telefonnummer des Kinos das aktuelle Programm für den heutigen Tage, über Links im oberen Bereich lassen sich aber auch die kommenden Tage auswählen. Praktisch, wenn man in ein fremdes Kino geht, ist auch die Anzeige des Standorts in Google Maps.

Eine wirklich tolle Funktion, die auf kleinem Raum alles Notwendige anzeigt, ohne überladen zu sein. Besonders für kleinere Kinos, die keinen eigenen Webauftritt haben, ein echter Gewinn.

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Eingeschränkte Kommentarfunktion – Entwarnung

WordPress.com hat schnell reagiert und die im letzten Post beschriebene Funktion „Subscribe to comments“ lässt sich abschalten. Für alle Interessierten: Die Funktion befindet sich unter dem Menüpunkt EinstellungenDiskussion kurz vor den Avataren. subscribe-to-comments-abschalten1 Damit sind wir deutschen WordPress-User erstmal auf der sicheren Seite, bis das Double-Opt-In implementiert ist. Also Feuer frei!!! Es darf wieder fleißig kommentiert werden!!!!

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Kommentarfunktion eingeschränkt

Seit gestern Abend ist die Kommentarfunktion leider nur noch für registrierte Benutzer verfügbar. Ganz bestimmt nicht, weil ich nur noch Kommentare von anderen WordPress-Benutzern haben will. Im Gegenteil, ich habe mich bisher über jeden Kommentar gefreut und sehe es als wesentlichen Bestandteil des meines Blogs an. Der Grund ist der folgende:

Im Oktober letzten Jahres machte eine Meldung die Runde in der Bloggosphäre, dass das WordPress-Plugin „Subscribe to Comments“ in unserem Raum zu Abmahnungen führen kann. Genaueres erfährt man leicht, wenn man das Google-Orakel zu Begriffen wie „Abmahnung“, „WordPress“ und „Plugin“ befragt.

Was macht das Plugin genau?
Eigentlich eine feine Sache für Leute, die mit RSS nicht so richtig grün werden. Wer einen Kommentar in einen Blog mit diesem Plugin schreibt, kann ein schlichtes Häkchen setzen, um sich künftig per Mail über neue Kommentare zu diesem Blogeintrag informieren zu lassen. Klingt toll, ist es auch. Aber … (jetzt kommt das große Aber)

Leider gibt es immer wieder Zeitgenossen, die eigentlich schöne Dinge für unschöne Aktionen missbrauchen. So könnte man ja beim Kommentieren auch einfach eine fremde oder unliebsame Adresse eingeben. Fortan würde dieser Mensch hinter der Mailadresse Emails meines Blogs bekommen, obwohl er das vielleicht gar nicht möchte. Das Schlagwort „Spam“ genügt an dieser Stelle.

Nachdem ein Großteil der aktiven Internet-Nutzer sich inzwischen in Sachen Impressumspflicht und Urheberrecht kundig gemacht hat, suchen einige Anwälte nach neuen Nebeneinnahmen. Und anstatt die wirklich üblen Spammer zu suchen (was ziemlich aufwendig ist) greift man sich lieber den kleinen, unbescholtenen Blogger (was bedeutend einfacher ist), um ihm die letzten Kröten aus der Tasche zu ziehen (so geschehen beim upload-magazin).

Bislang war das alles kein allzu großes Problem, hat man halt eben auf das Installieren des Plugins verzichtet. Für Nutzer, die WordPress nicht auf einem eigenen Server installiert haben, sondern den Dienst von WordPress.com nutzen, hat sich das Blatt hier leider gewendet:
Das Plugin ist nun standardmäßig installiert und es gibt momentan keine Möglichkeit es zu deaktiveren.

Bislang konnte ich nicht feststellen, ob das Plugin über die so genannte Double-Opt-In-Funktion verfügt. Dabei bekommt der Nutzer erstmal wie etwa bei einer Forenanmeldung eine Info-Mail, ob er die Mails des Blogs überhaupt bekommen möchte. Will er tatsächlich über küftige Kommentare informiert werden, muss er dazu über einen Aktivierungslink das Einverständnis bestätigen. Solange ich hier bei WordPress eine solche Funktion nicht einwandfrei feststellen kann, sehe ich mich leider gezwungen, meine Kommentarfunktion vorerst einzuschränken.

Jaja, als Internet-Nutzer steht man immer mit einem Bein im Gefängnis (oder vor dem finanziellen Ruin). Der normale Surfer wird grundsätzlich unter den Generalverdacht der Teilnahme an terroristischen Aktionen gestellt und muss zur Not online überwacht werden. Jeder Tauschbörsennutzer ist erstmal prinzipiell Raubkopierer und steht im Kreuzfeuer der Film- und Musikindustrie, auch wenn er sich nur sein Linux-Image per Torrent zieht *. Wer sich aktiv im Internet beteiligt, muss aufpassen, dass er nicht des Diebstahls geistigen Eigentums bezichtigt wird und jetzt werden Blogger auch noch zu potentiellen Spammern. Nein, das Internet macht bald keinen Spaß mehr

Bleibt nur demjenigen, der sich öfter im Netz bewegt, anzuraten, sich stets über die aktuellen Entwicklungen auf dem laufenden zu halten (oder freundliche Mitblogger zu haben, die einen informieren. An der Stelle meinen Dank an cspannagel). Nicht dass man für die Nutzung eines kleinen Plugins bereits abgemahnt wird.

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* Ja, auch mit freier Software wie Linux muss man vorsichtig sein. Sonst wird man vom Lehrer des Verteilens von illegaler Software bezichtigt.