Also doch mal Twitter

Ich gestehe:

Nach zwei kläglich gescheiterten Versuchen mit Pownce und Plurk, mich für Microblogging zu begeistern, wage ich einen weiteren Versuch mit dem Platzhirsch Twitter.

Diesmal gehe ich anders heran:

  • Nicht jedem Twitter-User folgen, der halbwegs interessant klingt (zumindest für den Anfang).
  • Das Rauschen möglichst gering halten
  • Nicht jedem Gespräch folgen.
  • Fazit: Mich nicht stressen lassen

Mit Twitter sollte zumindest der letzte Punkt leichter werden, da man nicht etwa wie Plurk damals eine bestimmte Posting-Frequenz braucht, um Zusatzfeatures freizuschalten.

Der Einstieg hatte mich schonmal geärgert. Twitter scheint immer noch zeitweise recht fehleranfällig. Ich habe knapp 3 Tage gebraucht, bis ich mein Hintergrundbild ändern konnte.

Ansonsten klappt es recht gut und ich hab auch bereits diverse Clients getestet, die das „Arbeiten“ mit Twitter leichter machen sollen.

  • TwitterBar - Damit kann man direkt aus der Adressleiste des Firefox heraus twittern. Sinnvoll dann, wenn man nur Output erzeugen möchte, nicht aber so sehr anderen folgen möchte.
  • TwitterFox - Ebenfalls ein Firefox-Addon. Zeigt Tweets, Replies und Direct Messages getrennt an, was es recht übersichtlich ist. Mehr kann es nicht, reicht aber auch, wenn man noch nicht so vielen Leuten folgt.
  • twhirl - Adobe Air Anwendung, die von der Oberfläche her an Twitterfox erinnert, aber stark erweitert ist mit vielen nützlichen Funktionen. Unterstützt auch andere Dienste wie Friendfeed.
  • Tweetdeck und DestroyTwitter - bieten umfangreiche Funktionen. So kann man viele Kontakte etwa in Gruppen sortieren, um den Überblick zu behalten. Beide bieten weiterhin die Möglichkeit, Links automatisch zu kürzen und Bilder direkt bei twitpic zu posten. Außerdem lassen sich Suchlisten nach besttimmten Wörtern oder Tags generieren.

Die ersten Tage mit Twitter sind ganz gut verlaufen, auch die grundlegenden Befehle habe ich bereits verinnerlicht und verstehe auch die Verwendung von hashtags.

Ein paar Fragen sind aber immer noch offen:
Beispielsweise finde ich Reply-Funktion noch recht unübersichtlich. Bei manchen Twitter-Nutzern bestehen die Beiträge ja fast ausschließlich aus @-Beiträgen. Da ich aber nich sehe, was der andere geschrieben hat, sind diese Beiträge zunächst einmal inhaltslos, da ich den Zusammenhang nicht sehe. Ist also erstmal Rauschen für mich. Es ist mühsam, sich dann bei so einem „Gespräch“ durch alle User zu klicken und zu versuchen, das chronologisch zu sortieren. Außerdem müsste ich, um auch Tweets der Gesprächspartner zu bekommen, diesen folgen, was ich wenigstens zu Anfang noch nicht möchte (erstmal nur Leuten folgen, die ich persönlich kenne).
Gibt es da nicht etwas, das mir solche „Gespräche“ übersichtlich darstellt?

Außerdem habe ich ein seltsamens Phänomen: In meiner Übersicht steht, dass ich 3 Follower hätte, wenn ich aber auf die Übersicht gehe, habe ich nur 2. Betrifft das Phänomen noch jemanden?

Ich habe meine Tweets (ohne Replies) bereits hier im Blog in der rechten Leiste eingebaut. Ihr findet mich aber auch hier bei Twitter direkt. Oder über den kleinen Button bei den anderen Webprofilen ebenfalls in der rechten Leiste.

Also:

Eine Antwort zu „Also doch mal Twitter“

  1. Laura Sagt:

    > Da ich aber nich sehe, was der andere geschrieben hat, sind diese Beiträge zunächst einmal inhaltslos, da ich den Zusammenhang nicht sehe.
    Letzten Monat hat Twitter die Änderung eingeführt, dass man nur Replies an andere sehen kann, wenn man dem Gesprächspartner selbst folgt. Dafür sieht man seitdem nicht nur Replies, sondern schon Mentions (wo @username nicht am Anfang des Tweets steht).


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