Nachtrag zum Kopierschutzartikel

Am Montag hatte ich im Artikel über Kopierschutzmaßnahmen auch das aktuelle PC-Spiel Spore benannt, das wegen SecureRom, DRM und der Tatsache, dass es nur drei Mal installiert werden kann, bevor man den Support anrufen muss, in rege Kritik geraten ist.

EA hat nun eingelenkt und will den Kunden „entgegenkommen“. Sie geben an, dass im Falle einer Abschaltung des Spieleservers ein Patch veröffentlicht werden soll, der das DRM entfernt. Wie Golem zitiert:

„Wir lassen das Spiel niemals im Stich und schaffen keine Situation, in der Leute es nicht mehr spielen könnten.“

Darüber hinaus soll ein weiterer Patch erscheinen, der eine Aktivierung auf einem Rechner wieder deaktiviert. Damit möchte EA den Kunden den Wiederverkauf vereinfachen.

Na, das als „Entgegenkommen“ zu bezeichnen halte ich für Übertrieben. EA hat mit dem Kopierschutz einen gewaltigen Fehler gemacht, den man jetzt nicht ohne weiteres zugeben will. Der Rekord an illegalen Downloads, den das Spiel aufgestellt hat, spricht hierbei für sich.

Dass man ruhig auch mal einen Fehler zugeben darf, hat jetzt Mozilla gezeigt. Hier war die Anzeige der Endnutzerlizenz für den Browser Firefox unter Ubuntu in die Kritik geraten. Mozilla reagiert und schafft den Dialog wieder ab. Ein löbliches und vorbildliches Verhalten. Näheres im Golem-Artikel.

Hallo, mein Name ist Mo!

Zum kommenden Film WALL-E hat moviepilot einen Test herausgebracht, der zeigt, welchem Roboter-Typ man entspricht.

Mein Ergebnis:

Zum Disney Wall-E Test auf moviepilot.deZu moviepilot - Gute Filme für Kino, DVD & TV

Hm, naja. Passt vielleicht nicht so ganz. Zumindest wüsste ich nicht, worin ich mich übergangen fühlen sollte. Aber ich werd mir den Film anschauen, dann seh ich ja, was der Mo für einer ist ;-)

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[Rec] unter Quarantäne

Der spanische Zombieschocker [Rec] hat noch nicht mal ein Jahr auf dem Buckel und bei uns wird er vermutlich auch erst im November erscheinen, da steht auch schon das obligatorische US-Remake in den Startlöchern.

Quarantine erzählt im Grunde die selbe Geschichte um eine Fernsehreporterin inkl. Kameramann, die eine Feuerwehreinheit begleiten will. Ein Einsatz in einem Mehrfamilienhaus birgt dann aber ganz andere Gefahren als Feuer in sich.

Blair Witch Projekt hat den Stein ins Rollen gebracht, Cloverfield hat ihn gekonnt aufgegriffen. Im Dokumentarfilm-Stil hatten beide Filme ihre Konzepte spannend umgesetzt. Nun ist der Zombiefilm dran und die Rückmeldungen über [Rec] von diversen Filmfesten waren bislang recht positiv. Man darf also gespannt sein. Auf das Original zumindest ;-) .

Wo andernorts der Kunde König ist …

… da scheint er in der Unterhaltungsindustrie der Feind und potentielle Verbrecher zu sein.

Man kann sie ja auf der einen Seite schon verstehen, die geplagten Musiklabels, Filmverleihe und Computerspielvertreiber. Die bösen illegalen Filesharer fahren ihnen jährlich ja zig Milliarden Teuros Verlust ein. Da muss man natürlich was tun. Mir entzieht sich aber irgendwie der Sinn einer Strategie, deren klar erklärtes Ziel es ist, die übrigen, ehrlichen Kunden auch noch zu vergraulen. Und das besonders effektiv. Immer schärfere Kopierschutzmethoden, die man inzwischen eigentlich schon Abspielschutz nennen muss, werden entwickelt und am Kunden getestet.

Wir haben ja schon seit frühester Kindheit etwas Fell gegen sowas entwickelt. Auch die VHS – der Magnetbandhimmel hab sie seelig – hatte damals einen analogen Kopierschutz. Macrovision findet man auch heute noch auf DVDs, weil sich ja immer noch jemand (auch bei Preisen um 30€ für DVD-Player und 150€ für VHS-Recorder) vehement gegen die digitale Revolution weigern könnte und lieber DVDs auf VHS-Kassetten überspielen möchte.

Ich habe keine Quelle und aus dem hohlen Bauch heraus würde ich sagen, dass die Musikindustrie so richtig mit dem Schutz vor unbefugtem Abspielen angefangen hatte. Ja, der CCS-Kopierschutz bei DVDs war schon lange implementiert, aber der tat ja auch damals schon nicht wirklich weh. Jedenfalls hat man bei den Musikvertreibern irgendwann gemerkt, wer die Wurzel allen Übels ist: der Computer. Richtig. Mit den Rippern und MP3-De- und Encodern ist das die Kopier- und Verbreitungsmaschine schlechthin. MP3 ist sowieso ein Bäh-Wort. Warum schlechte Qualität in Kauf nehmen, wenn die CD doch so toll klingt. Also war der logische Schluß: Der PC muss von der Wiedergabe ausgeschlossen werden. Ein Kopierschutz war schnell zusammengebastelt und schon sollte eine CD nur noch auf Standalone-Playern nutzbar sein. Dass man damit auch gleich CD-Player und Autoradios mit MP3-Funktion aussperrte sah man wohl als Kollateralschaden an. Aber der Kunde hat das zu fressen kaufen, was man ihm vorsetzt.
Irgendwann scheinen auch die besten Ohrenschützer gegen die Lauten Unkenrufe und Beschwerden der Käufer nicht mehr geholfen zu haben. Man musste einlenken, um den wütenden Mob Kunden wieder zu besänftigen. In einem schier unglaublichen Anflug von Gnade und Mitgefühl entschloss man sich dann in den Chefetagen zu dem glorreichen Schritt, die geschützten CD wenigstens zu kennzeichnen, um dem Kunden die Fahrerei für den Umtausch zu ersparen.

Die Filmindustrie lernt nicht aus den eigenen Fehlern, warum sollte sie dann aus denen von anderen lernen. Dabei fing es so harmlos an. Man knallte einfach absichtlich ein paar defekte Sektoren auf die DVDs, damit der Rechner beim Auslesen ganz schon ins Schwitzen kommen sollte. Blöd natürlich, wenn man eine schon etwas angekratze DVD kauft und man nach Überprüfung mit Tools wie etwa Neros CD/DVD-Speed nicht weiß, ob die Fehler von den Kratzern oder dem Kopierschutz stammen …
Der Kopierschutz war aber schnell geknackt, Nachsehen hatten nur die ehrlichen Kunden, die ihre teuer gekauften Filme nicht mal mehr auf dem Standalone-Player abspielen konnten. Der Ballwechsel zwischen Koperschutzintegration und -aushebelung ging dann noch ein paarmal weiter, bis man auch hier zu radikaleren Mitteln greifen musste und auch hier sollte man bei der Wurzel allen Übels ansetzen. Immerhin hat man da doch ein bisschen bei der Audio-CD abgeschaut, aber zumindest blieb man von der Idee fern, den PC-Nutzer komplett auszusperren und ging dafür mehr in die Tiefe: tief ins System. Wer sich damals eine Mr. & Mrs. Smith DVD gekauft hat, war vielleicht erstmal verwirrt, dass der Film eine Software installieren wollte. Hatte man sich versehentlich ein PC-Spiel mit dem selben Namen gekauft. Aber ein beherzter Klick auf OK und die Stunde des als Rootkit bekannt gewordenen Verfahrens war geboren. Wenigstens lies sich dieser „Schutz“ leichter aushebeln als alle zuvor und ließ sich von jedem auch ohne Programmierkenntnisse oder Installation illegaler Tools durchführen. Ein simpler Druck auf die Umstelltaste während dem Einlegen half.
Während die Musikindustrie, immer dankbar für abstruse Ideen, das auch mal ausprobieren wollte, ging bei der Film-DVD das Wettrüsten weiter. Bis heute …
Ja, bislang hatte ich immer Glück, konnte alles abspielen und den leidgeplagten Kunden, deren Filme sich bei Ihnen nicht zum Laufen bringen ließen nur mein tief empfundenes Mitgefühl ausdrücken. Seit es nun X-Protect gibt, gehöre auch ich zu den Vergrämten.
Es fing alles mit einem Nachmittag an, der eigentlich toll hätte werden sollen. Lange hatte ich mich auf ihn gefreut, den neuen Rambo. Supi. Hirn abschalten, Rechner an, Surround-Anlage hochgedreht, um das Tötungsspektakel aus allen Raumrichtungen miterleben zu können und vielleicht, ja vielleicht würde ich endlich erfahren, warum das blaue Licht blau leuchtet. Welch Vorfreude. Die erste Ernüchterung: das Laufwerk kann die DVD nicht lesen, der Dateiexplorer sagt mir, es keine Disc im Laufwerk. Dabei war ich mir 100%ig sicher, eine eingelegt zu haben. DVD raus, angeschaut … hm, so verkratzt war sie nun auch nicht. Da hatte ich schon bedeutend schlimmere Tassenuntersetzer aus der Videothek ausgeliehen gehabt … Seltsam. Nach ca. 10 weiteren Versuchen gab ich auf und versuchte als letzten Notanker noch den Standalone-Player am Fernseher. Da lief er dann glücklicherweise einwandfrei. Aber aus der Traum vom entspannten Nachmittag, denn auf dem kleinen Fernseher mit blechernem Stereosound macht so ein Blockbuster nur halb so viel Spaß. Ich wollte es der freundlichen Dame von der Videothek nicht antun, dafür dann auch nur den halben Preis zu zahlen. Ok, kann passieren, dachte, bis es dann aber immer öfter vorkam. Andere CDs und DVDs liefen immer noch tadellos, so dass ich von einem Defekt meines Laufwerks absah. Etwas googeln und das Problem war schnell entdeckt: der schon genannte X-Protect-Kopierschutz, den mein Laufwerk nicht zu mögen scheint. Schade. Aber dank RandyFisher kann ich mich jetzt immer vor dem Gang in die Videothek darüber informieren, ob ich mir den neuesten Big-Budget-Blockbuster auf dem kleinen Flimmerkasten in Stereo einverleiben muss und werde nicht überraschend sondern geplant enttäuscht. In Zukunft werde ich also vor eine weitere Wahl gestellt: Entweder einen Film beschnitten im Kino mit sattem Sound und großem Bild, oder daheim auf der Zwergenkiste mit klassischem Stereo, aber dafür komplett. Man fühlt sich doch wieder in die guten 90er versetzt, also Raumklang und 16:9-Format zu Hause kein wirkliches Thema war…

In Sachen Kreativität konnte man der Spieleindustrie noch nie was vormachen. Defekte Sektoren, Rootkits, alles schon verwendet. Auch schwere Geschütze wie SecureRom sind inzwischen täglich Brot. Da helfen auch die zahlreichen Beschwerden nichts, die immer wieder durch Foren und Blogs geistern. Warum auch, so lange immer noch Geld in die Kassen fließt. Die Geschäfte helfen dabei ja auch kräftig mit. Einmal ausgepackte CDs und DVDs sind von der Rückgabe ausgeschlossen. Perfekt. So greift man erst dann in die Nesseln, wenn man das Ding schon zu Hause liegen hat und dem auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.

Es scheint, als würde man sich immer anstehende Hits und potentielle Erfolge für die Einführung neuer „Schutzmaßnahmen“ heranziehen. Half-Live 2 war so ein Kandidat, wo man sich plötzlich über das Internet bei einem Steam Server anmelden musste um spielen zu können. Schnell wurden Fragen laut: Kann ich das dann überhaupt ohne Internet spielen? Kostet das was? Werden meine persönlichen Daten an Valve übertragen? Damals waren DSL-Flats auch nicht verbreitet und man sah die Einwahl ins Internet noch als zusätzliche Kosten an. Zu Beginn musste man sich darüber noch keine Sorgen machen, denn die Server waren so überlastet, dass man eh keine Verbindung aufbauen konnte. Und wer hat sich am Ende am meisten gefreut? Die Raubkopierer, die tatsächlich genug Internet hatten, um sich das Spiel komplett und gecrackt aus dem Internet zu saugen, ohne auch nur einen müden Cent hinlegen zu müssen. Aber so ist das ja immer. Heute kräht kein Hahn mehr danach. Heute muss man sich schon was neues einfallen lassen, um mal wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Und das ist EA jüngst mit Spore auch gut gelungen.
Dieser neue „Schutz“ setzt der Angst um Kopien die derzeitige Krone auf. Man stelle sich einmal vor, man kaufe sich ein vollwertiges Spiel zu einem gängigen Preis von rund 50€, was in Zeiten explodierender Energie- und Lebensmittelpreise auch nicht mehr unbedingt aus der Portokasse gezogen wird. Aber was solls, man gönnt sich ja so selten was und ein so beworbener Renner wie Spore muss ja dann auch gut und sein Geld wert sein. Weiterhin stelle man sich vor, dass man dazu auch ausnahmsweise mal nicht so die Rezensionen bei Amazon und sonstwo im Netz gelesen hat. Man freut sich also auf sein Spiel, und spielt es auch gern, probiert mal ein bisschen mehr aus und zerschießt sich die Installation. Kein Ding, kann man ja einfach neu installieren. Durch irgendeinen dummen Zufall kriegt man dann mit, dass sich das Spiel aber nur drei mal installieren lässt und man es für weitere Installationen über einen Support freischalten muss. Jetzt hat man ein Spiel auf der Platte, das man nur noch ein Mal installieren kann. Mit einer Windows-Neuinstallation muss man nun richtig haushalten.
Das wirft natürlich kein gutes Licht auf das Spiel. Geht man bei EA davon aus, dass das Spiel so schlecht ist, dass es ohnehin niemand ein drittes Mal installieren würde, um es mal wieder zu spielen?
Die Empörung ist immens und die Kunden machen ihrem Unmut nun in großem Maße Luft. Robert Basic hat eine nette und unterhaltsame Reihe darüber verfasst (zu finden hier, hier, hier und hier). Interessant ist ja die Reaktion von EA, sinngemäß: „Ist uns doch egal, ob euch das gefällt oder nicht, wir machen das auf jeden Fall weiter so“. Ein wenig kundenfreundlich will man dann aber doch sein und lässt unglaubliche 5 Installationen zu. Das ist doch mal ne Maßnahme. Danke! Ich würde jetzt aber ungesehen wetten, dass das Spiel bereits als unendlich oft installierbare Version bereits im Netz zu finden ist. Und damit hat uns EA bewiesen, dass Ehrlich doch nicht am längsten währt sondern lediglich genau drei Mal.

Update: Tatsächlich, Golem bestätigt meine Vermutung. Da fragt man sich doch wirklich: wenn so eine kleine Leuchte wie ich das kommen sieht, wieso sehen das die Halogenlampen bei EA nicht?

Da lobe ich mir Bücher (und ich hoffe, mit dem Folgenden niemanden auf dumme Gedanken zu bringen). Bücher haben keinen Kopierschutz, man kann sie immer und überall und so oft man will lesen, sofern man denn des Lesens mächtig ist. Es gibt keine Inkompatibilitäten, keine spezielle Soft- und Hardware, die Preise für ein spannendes Taschenbuch bewegen sich zwischen moderaten 8 und 13 Teuro, die Mehrwertsteuer ist bedeutend niedriger und im Regelfall ist sogar der Versand umsonst. Und bsilang hat mich ein Buch immer um einiges länger unterhalten als ein Film oder ein PC-Spiel.

Mein Fazit: Lest mehr Bücher!

Die verwendete Buch-Grafik stammt von openclipart.org und wurde unter public domain lizensiert.

Back from Hell

No Internet

von flickr-User marcelograciolli (CC-BY-2.0)

Naja, ok, so schlimm war sie dann doch nicht, die internetlose Zeit. Und auch mal eine gute Gelegenheit, den bösen Zungen zu zeigen, dass ich deshalb nicht weinend in der Ecke gesessen bin ;-)

Der Providerwechsel verlief erstaunlich problemlos und schnell. Pünktlich am 22.08 wurde abgeschaltet und schon am Abend des 03.09. war ich wieder am Netz. Starke zwei Wochen also.

Man merkt schnell, was man vom Internet hat, wenn es plötzlich nicht mehr ist. Abgesehen von privatem Kram – der RSS-Reader hat mich gleich mit über 1000 neuen Einträgen erschlagen – sind auch viele andere Dinge etwas komplizierter gewesen:

  • Onlinebanking: Mal eben schnell den Kontostand nachschauen ist nicht, man muss sich zeitraubend zur nächsten Bank begeben, um einen Auszug rauszulassen. Gleiches gilt für jede noch so kleine oder große Überweisung.
  • Studienalltag: Alles läuft über das Telefon. Wenn die Dozenten nicht da sind, kann das stetige Versuchen schon mal längere Zeit in Anspruch nehmen. Da lobe ich mir die asynchrone Kommunikation mittels Mail. Die Anfrage geschrieben und der Dozent antwortet sobald er kann. Selbiges gilt für Sprechzeiten während der vorlesungsfreien Zeit. Die Wege verdoppeln sich, wenn man erst hinfahren muss, um die Termine von den einzelnen Türen abzulesen, um dann beim nächsten Mal zum eigentlichen Termin hinzufahren.
  • Privates: Onlineversandhandel sind schon was tolles. Eine Freundin gibt Infos, was sich der Freund wünscht, man klickt sich einfach die Wunschprodukte bei Amazon und Co. zusammen und hat sie zwei Tage später zu Hause stehen. Ohne Internet fällt wieder der beschwerliche und kostenintensive Weg durch die Kaufhäuser an. Wohnt man in einer Großstadt, mag das noch mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad gut gehen, aber in einer öden Kleinstadt oder auf dem Land hat man verloren.
    Das Kinoprogramm lässt sich auch wunderbar im Internet nachschlagen. Da findet man schnell das Kino, in dem der Wunschfilm läuft. Ansonsten heißt es alle Telefonnummern der Lichtspielhäuser in der näheren Umgebung aus dem Telefonbuch raussuchen und durchtelefonieren, bis man das kleine Filmchen, das neben den Blockbustern untergeht, gefunden hat.
    Wie haben die Leute das eigentlich früher gemacht? Wie sind sie auf Veranstaltungen aufmerksam geworden, die in einer etwas entfernteren Stadt stattfinden? Die Ortsnachrichten decken nicht alles ab.
  • Fernsehen: Über die Bildqualität der TV-Aufnahmen vom onlinetvrecorder lässt sich sicher streiten, aber er eignet sich toll dazu, Serien oder andere Sendungen aufzuzeichnen, die man sonst verpassen würde. Vor allem, seit Pro7 drei Folgen 24 hintereinander bringen musste (mal wieder ein tolles Beispiel für die verworrene Senderpolitik) war es schwierig , bis zum Ende wach zu bleiben. Nicht selten hat mir dann die letzte Folge gefehlt. Oder wenn man den Kinotag am Montag nutzen will, muss man auf EUReKA verzichten. Mit dem Internet alles kein Problem.
    Zudem musste ich auch auf meine Fernsehempfehlungen von moviepilot und tvinfo verzichten. Ich will besser gar nicht wissen, was ich in der Zeit alles verpasst habe …
  • Das Internet als Nachschlagewerk: Fast täglich standen ich und / oder meine Freundin mal vor Fragen, die von ziemlich wichtig bis vollig banal die gesamte Bandbreite abdeckten. Das Internet bietet schnelle und unkomplizierte Hilfe, die man sonst in Büchern nachschlagen muss, die man in der Regel auch nicht daheim hat.

Ja, das Internet hat eine Menge zu bieten, vor allem, wenn man sich näher und intensiver damit beschäftigt. Die Gratwanderung zwischen Alltagsunterstützung und Alltagsdiktion zu meistern kann sicherlich zu Problemen führen. Die Schnelligkeit und Vielfältigkeit des Internets offeriert einen hohen Komfort, an den man sich schnell gewöhnt und den man ebenso schnell nicht mehr missen möchte. Es tut daher doch ganz gut, sich mal wieder auf die altmodischen Mittel wie Telefon und Nachschlagewerk zu besinnen.

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